Die hormonelle Verhütung

Aus persönlichem Anlass heraus, möchte ich euch gerne meine Gedanken zur hormonellen Verhütung erzählen.

Wieder einmal bin ich dem Thema in meinem Umfeld begegnet und es hat mich sehr aufgewühlt. Denn in meinem Alter ist dies immer noch ein sehr präsentes Thema und ich treffe immer wieder darauf. Ich merke immer wieder, dass die jungen Frauen sich zu wenig Gedanken zu ihrem Körper machen und es eine Zeit ist, wo es darum geht das Leben zu geniessen und nicht nach den rationalen Überlegungen zu handeln. Auch werden alle jungen Frauen, welche keine hormonelle Verhütung haben als naiv, dumm und unverantwortlich dargestellt. Doch für mich stellt sich hier die Frage, wer in dieser Sache nun unverantwortlich handelt. Wer zeigt nun hier das reifere Verhalten? Die, welche ihre Natürlichkeit einem Medikament abgeben oder diejenigen, welche auf ihren Körper hören und nach diesen Rhythmen leben?

 

Jeder soll für sich entscheiden können was er sich und seinem Körper zufügen möchte. Doch frage ich mich manchmal, ob es den Frauen bewusst ist, dass sie sich Tag für Tag ein Medikament einwerfen. Habt ihr denn Krankheitssymptome oder weshalb müsst ihr ein Medikament schlucken?! Nein wir Frauen sind nicht krank. Wir haben einen natürlichen Rhythmus bekommen welcher zu unserem Naturell gehört.

 

Um sich den Zyklus der Frau besser vorstellen zu können, kann man, wenn der Zyklus natürlich wäre, in das Schema der vier Jahreszeiten einteilen:

In der ersten Zyklushälfte also direkt nach der Regelblutung, sollte die Frau theoretisch offen nach aussen sein, bereit in die Welt herauszugehen, kreativ zu sein, ihre Ideen umzusetzen und Freunde zu treffen. In dieser Zeit geht alles etwas einfacher, die Energie ist da und die Wintermüdigkeit ist weg. Man kann diese Zyklushälfte auch als Frühling und Sommer bezeichnen.

Dann kommt die zweite Hälfte und damit der Herbst. Dies ist der Moment des Loslassens, das zu sich finden und von dem Aussen zurück in das Innen zu kommen. Genau wie die Pflanzen, welche im Herbst beginnen ihre Lebensenergie zurückziehen und diese in den Wurzeln speichern.

Im letzten Zyklusabschnitt ist dann die Zeit des Winters. Die Zeit sich so gut wie möglich zurück zu ziehen und ganz für sich zu sein. Dann ist der Moment die Ruhe zu geniessen und es wird auch so sein, dass man grosse Gesellschaften meiden möchte.  Der Körper ist mit sich beschäftigt und möchte jetzt Zeit dafür haben sich auf sich und seine Aufgabe der Reinigung zu konzentrieren.

 

Auch kann jede Frau sich durch ihren Zyklus noch mehr zu einer eigenen Persönlichkeit machen lassen, denn jeder Zyklus ist anders und auch jede Regelblutung ist anders. Jede Frau ist also dadurch noch mehr ein Individuum und der Zyklus ist etwas vom persönlichsten was es geben kann. Doch das ist wohl in unserer Gesellschaft nicht gefragt. Wir machen lieber aus uns genormte Personen, bei welchen alles gesteuert und geregelt ist, damit man möglichst keine Eigenheit zeigen und entwickeln kann.

 

Dazu kommt, dass wie jedes Medikament auch die Pille oder die Spirale starke Nebenwirkungen haben können. Wenn man sich einmal damit befasst, wird es einem beinahe schlecht. Wenn man dann keine Alternative zu den Hormonen bereit hat wird dies oft so belassen und man findet sich mit der Situation ab. Auch werden viele Frauen mit ihren Problemen nicht erst genommen oder merken selbst nicht von wo ihre psychischen Probleme kommen und leben dann halt über eine lange Zeit mit Depressionen, da sie das Medikament schlucken. Ich hänge euch ganz einen kleinen Ausschnitt von unerwünschten Wirkungen einer Hormonspirale an. Die Quelle ist das Schweizer Arzneimittel Nachschlagewerk für Fachpersonen, compendium.ch:

Psychiatrische Störungen:

Häufig: Depressive Verstimmungen/Depression, verringerte Libido.

Gelegentlich: Stimmungsschwankungen.

Nervensystem:

Sehr häufig: Kopfschmerzen

 

Ich finde bereits diese wenigen Stichworte sollten jeder Frau den Anstoss geben zu überlegen ob man wirklich solche Wirkungen eingehen soll oder ob es nicht noch andere Möglichkeiten geben kann. Denn bei vielen Frauen läuft vieles unbewusst ab und sie merken erst, dass es besser oder anders ist sobald sie die Hormone nicht mehr haben.

 

Auch muss jeder Frau bewusst sein, dass der Körper aus dem Lot kommt. Die natürliche Hormonproduktion wird unterbunden und wird einige Zeit brauchen wieder selber seine Aufgabe richtig nach zu gehen. Das zeigt sich auch in der Vitalität der Frau und ihrem Energiehaushalt. Auch sollte man dies immer im Kopf haben wenn man einmal Kinder möchte. Denn wenn das Hormonsystem seine Aufgabe nicht mehr übernimmt kann es entweder zu Kinderlosigkeit oder auch zu Problemen in der Schwangerschaft kommen.

Was auch unbekannt ist aber wohl ein grösseres Problem als man meint, ist das Thema des Mineralstoffmangels. Denn durch die orale Kontrazeptiva wird der Körper in ein Dauer-Stress-Zustand versetzt. Er bekommt ständig etwas vorgegaukelt, was nicht stimmt und arbeitete deshalb mehr als er müsste. Was zur Folge hat, dass mehr Nährstoffe verbraucht werden als notwendig. Ein weiterer Teil zitiere ich:

„Als wäre das nicht schon schlimm genug, sorgt die Pille nach einer gewissen Zeit auch für eine erschöpfte Leber, die einige Mineralien nicht mehr speichern und verwerten kann, da sie bereits vollends mit dem Abbau der schädlichen Stoffe der Pille beschäftigt ist. Und weil sie damit schon alle Hände voll zu tun hat, vernachlässigt sie auch die Produktion der Gallenflüssigkeit, was sich wiederum negativ auf unsere Verdauung auswirkt. Hier haben wir dann auch schon das nächste Problem, denn die meisten Nährstoffe nehmen wir über den Darm auf. Doch das funktioniert durch die schlechtere Verdauung auch nicht mehr so gut wie es sollte.

Die Folge: Früher oder später fehlen uns Vitamin C, Vitamin D3, Vitamin B12, Vitamin B6, Magnesium, Mangan, Selen, Eisen, Jod und Zink.“ (https://generation-pille.com/vitalstoff-killer-pille-hallo-vitamin-und-mineralstoffmangel/)

 

Ich höre auch immer wieder den Spruch, ich nehme lieber die Pille, als das ich wieder die gleichen Schmerzen wie vorher ertragen muss. Doch auch hier gibt es viele Möglichkeiten. Man darf dies jedoch nicht als Ausrede gelten lassen. Denn wenn man wirklich etwas ändern möchte, gibt es für jedes Problem eine Lösung. Auch wenn dies nur eine gewisse Reduktion der Schmerzen ist.

 

Ich könnte zu diesem Thema noch viele weitere Ausführungen machen und auch noch andere Aspekte wie die Umwelt und die Auswirkung auf die Männerwelt, so wie auf die Entwicklung unserer Kinder einbauen. Doch möchte dies gerne einmal bei diesen Gedanken belassen. Und jede einzelne Frau auffordern auf sich und auf ihren Körper acht zu geben und nicht einfach zu machen was alle anderen rundherum auch tun. Denn es ist euer Körper und jeder Körper kann auf einen solchen Einschnitt in die natürlichen Abläufe anders reagieren. Und ich denke nicht, dass es euer Ziel ist eurem Körper in einem solchen Masse zusätzlich Stress aufhalsen zu wollen. Als wagt etwas anderes und haltet die Augen offen für stressfreiere Alternative als Kontrolle übernehmende Hormone! Ihr wollt sonst auch unabhängig sein, als tut dies auch bei diesem Thema!

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Kommentare: 1
  • #1

    Sandra (Montag, 21 Januar 2019 19:35)

    Da chani nur zuästimmä! Vill Frauä sind sich das gar nid bewusst...leider...

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